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CurodontTM Repair

Regenerative Behandlung von Initialkaries
– Produkt zur professionellen Anwendung; Abgabe nur an zahnmedizinische Fachkreise –

CURODONTTM REPAIR stoppt Initialkaries, remineralisiert die Schmelzstruktur und regeneriert so den angegriffenen Zahnschmelz.

Seine patentierte Monomer-Peptid-104-Technologie remineralisiert die Schmelzstruktur in der Tiefe des Defekts und erhält so den Zahn.

Nicht-invasiv, einfach anzuwenden und schmerzfrei. Für alle Patientinnen und Patienten geeignet.

CHF 280.00 zzgl. MwSt

10 Einheiten

BESCHREIBUNG

Eine Packung enthält 10 Stück gebrauchsfertige Applikatoren.
Mit einem Applikator lassen sich 1 – 3 Läsionen pro Patient/in behandeln.

ANWENDUNG
In der Zahnarztpraxis
In der Zahnarztpraxis und zu Hause

Gesteuerte Schmelzregeneration

Die gesteuerte Schmelzregeneration (GER; Guided Enamel Regeneration) ist ein regeneratives Behandlungskonzept für die Versorgung von frühen Kariesläsionen. Die GER schliesst die Lücke zwischen Prophylaxe und invasiv-restaurativen Behandlungen. Sie ermöglicht eine wirksame Therapie der Initialkaries durch tiefenwirksame Schmelzregeneration unter Erhalt der Zahnintegrität. Indem die Monomer-Peptid-104 Technologie in CurodontTM Repair schnell in die Tiefe der aktiven, nicht kavitierten Initialkariesläsionen (Indikationen für CurodontTM Repair siehe Karies-Klassifikationstabelle) diffundiert und dort neue Hydroxylapatit-Kristalle bildet, wird durch eine einfache, nicht-invasive und schmerzfreie Behandlung eine gesteuerte Schmelzregeneration erreicht.

Wirkmechanismus

Die Technologie in CurodontTM Repair ist als niedrigviskose Flüssigkeit. Die einzigartigen Bedingungen, die in Kariesläsionen herrschen, ermöglichen, dass die Peptidmonomere sich selbst organisierend eine Biomatrix aufbauen. Diese Matrix steuert die Schmelzregeneration, indem sie als „Gerüst“ für die Bildung von neuen Hydroxylapatit-Kristallen dient.
Aktive Kariesläsion mit einer pseudo-intakten Schmelzoberflächenschicht
Die Monomer-Peptid-104-Technologie diffundiert innerhalb von 5 Minuten in die Tiefe der Kariesläsion
Die Peptide der Monomer-Peptid-104-Technologie organisieren sich und bauen innerhalb der Kariesläsion eine Biomatrix auf
Die von der Monomer-Peptid-104-Technologie gebildete Biomatrix zieht Calcium- und Phosphat-Ionen aus dem Speichel an, bewirkt dadurch eine de-novo-Nukleierung von Hydroxylapatit-Kristallen und in der Folge die Remineralisierung der Schmelzstruktur

Wissenschaftliche und klinische Evidenz

CurodontTM Repair (CR) zeigt eine signifikant überlegene Inaktivierung und Regression der Initialkaries verglichen mit Fluoridlack (FL) allein.1
Nach 6 Monaten waren 80 % der mit CR + FL behandelten Kariesläsionen inaktiv gegenüber 34 % der nur mit FL behandelten Läsionen, beurteilt anhand der Nyvad-Kriterien für Kariesaktivität.
Stärkerer Rückgang der Laserfluoreszenzwerte (Laserfluoreszenzmessung mit DIAGNODent), d. h. stärkere Karies-Regression bei Behandlung mit CR + FL versus FL allein.

Sichtbare Evidenz

Regeneration einer appproximalen Kariesläsion
Dr. Markus Schlee: Stomatologie 2014 (111); 175 – 181
Tag 0
Nach 6 Monaten
Okklusalkaries
Dr. Frank Bröseler, 2012
Tag 0
Nach 6 Monaten
Erkennbares „Verblassen“ der White-Spot-Läsion
Dr. Frank Bröseler: Broeseler, F. Et al. Clin Oral Invest 2020; 24: 123 – 132
Tag 0
Nach 6 Monaten

Anwendung

Die nicht-invasive Behandlung mit CurodontTM Repair ist sicher und einfach anzuwenden. Die Behandlung mit CurodontTM Repair dauert lediglich 8 bis 10 Minuten: ohne Bohren, ohne Betäubung und ohne Schmerzen.
  1. Professionelle Zahnreinigung rund um den betroffenen Bereich, um Zahnstein/Plaque/Beläge zu entfernen. Relative Trockenlegung des Bereichs mit Wangenhaltern und Watterollen. Optional absolute Trockenlegung mit Kofferdam.
  2. Zahnoberfläche 20 Sekunden lang mit einem in Natriumhypochlorit (2 – 3 %) getränkte Wattestäbchen reinigen, um die organischen Pellikel zu entfernen; anschliessend mit Wasser spülen.
  3. 20 Sekunden Schmelzätzung der Initialkariesläsion mit Phosphorsäuregel (35 – 37 %). Im Fall einer Approximalläsion kann das Phosphorsäuregel mit ungewachster Zahnseide im Zahnzwischenraum verteilt werden. Zahn spülen und trocken tupfen. Aggressives Trocknen wird nicht empfohlen.
  4. Einen CurodontTM Repair Applikator pro Läsion verwenden. Den Applikatorschwamm herausziehen und auf der Oberfläche der Läsion vollständig ausdrücken. Bei Approximalkaries an benachbarten Zähnen kann ein Applikator für zwei Läsionen verwendet werden.
  5. 5 Minuten warten. Nicht spülen und den Patienten/die Patientin in dieser Zeit nicht ausspucken lassen. Den Patienten/die Patientin mit den üblichen Anweisungen entlassen und die Bedeutung einer guten Mundhygiene hervorheben.
  1. Alkilzy M, Tarabaih A, Santamaria RM, Splieth CH. Self-assembling Peptide P11-4 and Fluoride for Regenerating Enamel. J Dent Res. 2018 Feb;97(2):148-154.

FAQ

Gesteuerte Schmelzregeneration oder GER (Guided Enamel Regeneration) ist im Wesentlichen ein Behandlungskonzept zur Geweberegeneration. Dabei wird durch Karies und Abnutzung verloren gegangener Zahnschmelz wieder aufgebaut, ohne zu bohren.

CurodontTM Repair ist eine niedrigviskose Flüssigkeit, die die weltweit patentierte „Monomer-Peptid-104-Technologie“ (frühere Bezeichnung: „X-Technologie“) in höchster Konzentration enthält. Diese revolutionäre Technologie nutzt ein kurzes, „intelligentes“ Peptid, das aus natürlich vorkommenden Aminosäuren aufgebaut ist. Dieses Peptid fördert die Anlagerung von Hydroxylapatit (dem wichtigsten zahnbildenden Mineral) in Initialkariesläsionen und stoppt das Fortschreiten der Karies.
CurodontTM Repair nutzt die klinisch geprüfte und preisgekrönte „Monomer-Peptid-104“-Technologie (frühere Bezeichnung: „X-Technologie“) um eine gesteuerte Schmelzregeneration in frühen, nicht kavitierten Schmelzläsionen zu induzieren. Nach der Applikation dringt diese Technologie in die Tiefe der Kariesläsion ein. Das saure Milieu in der Tiefe des Defekts bewirkt, dass sich die intelligenten Peptidmonomere zu einer Matrix organisieren, die der des natürlichen Zahnschmelzes ähnelt. Diese Matrix zieht wiederum Calcium- und Phosphat-Ionen aus dem Speichel an und fördert die Bildung und Anlagerung von neuen fluoridierten Hydroxylapatit-Kristallen, sodass die Demineralisierung, die als Ursache der Karies gilt, im Grunde rückgängig gemacht wird.
Die Flüssigkeit CurodontTM Repair ist die erste regenerative Therapie, die bei frühen, aktiven, nicht kavitierten Kariesläsionen eine gesteuerte Schmelzregeneration induziert. Diese Initialkariesläsionen treten als matte White-Spot-Läsionen mit rauer, aber intakter Oberfläche auf. Für die frühe Erkennung von appproximalen Läsionen, die nicht immer einsehbar sind, sind Röntgenbilder unverzichtbar. Erweiterte diagnostische Massnahmen wie Laserfluoreszenzmessungen, faseroptische Transillumination, Impedanzmessung usw. können, wenn möglich, eingesetzt werden, um eine präzise Diagnose zu stellen.
CurodontTM Repair wirkt bei aktiven, nicht kavitierten Initialkariesläsionen. Kavitierte Läsionen weisen auf ein fortgeschrittenes Stadium der Karies hin, dass eine restaurative Behandlung unter Anwendung eines Bohrers erfordert. Die Früherkennung von Karies im Initialstadium ist entscheidend, um das Bohren zu vermeiden und um mit CurodontTM Repair eine einfache, schmerz- und angstfreie Behandlung zu ermöglichen.
CurodontTM Repair kann zur Behandlung von nicht kavitierten Initialkariesläsionen auf allen Zahnoberflächen eingesetzt werden. Das Spektrum der Läsionen, die mit CurodontTM Repair behandelt werden können, stellt sich gemäss den gängigen Klassifikationssystemen wie folgt dar:

i. E1-, E2- und D1-Kariesläsionen (Einteilung nach radiologischer Kariestiefe E0-E2, D1-D3). Behandlung von D1-Läsionen nur, wenn nicht kavitiert.

ii. D1-, D2- und D3-Läsionen nur, wenn nicht kavitiert (Kariesklassifikation nach Marthaler/WHO)

iii. Code 1, Code 2 und Code 3 (gemäss ICDAS-II-System) Eine Mikrokavität (Kariesläsion ICDAS-Code 3) kann mit CurodontTM Repair behandelt werden, um das Fortschreiten der Karies zu stoppen, eine “Füllung” der Mikrokavität kann jedoch nicht erwartet werden. Bei einer Läsion mit deutlicher Kavitätenbildung, d.h. wenn sich durch die kariöse Zerstörung ein Loch im Zahn gebildet hat, muss die Karies entfernt und die Kavität im Rahmen einer restaurativen Behandlung aufgefüllt werden.
Karies ist eine langsam fortschreitende Zahnerkrankung. Im fortgeschrittenen Stadium, sich eine Kavität gebildet hat, bleibt nur noch die Versorgung mit einem Füllmaterial auf Kunststoffbasis. Das Aufbohren und Füllen von kariösen Läsionen ist der Einstieg in einen Teufelskreis, der schliesslich mit dem Verlust des Zahns endet. Ein frühes Eingreifen im Initialstadium der Kariesläsion kann daher eine restaurative Therapie vermeiden oder hinauszögern und die Lebensdauer des Zahns verlängern. CurodontTM Repair hilft “verloren gegangenen” Zahnschmelz zu regenerieren, und ermöglicht Zähnen im Besten Fall einen Neuanfang.

Schon eine Anwendung von CurodontTM Repair pro Läsion reicht aus, um im Verlauf von 4 – 6 Monaten eine Remineralisation zu erreichen, eine gute Mundhygiene des Patienten/der Patientin vorausgesetzt. Und auch danach kann sich die Remineralisierung fortsetzen.

CurodontTM Repair hat keine bekannten Nebenwirkungen; die Anwendung bei Kindern ist sicher. Regelmässige Zahnarztbesuche zur Früherkennung von Karies und zur Behandlung von Initialkaries mit CurodontTM Repair ganz ohne Bohren werden empfohlen.
Die natürliche Schmelzbildung bei Milchzähnen wie bei bleibenden Zähnen dauert einige Monate bis Jahre. Da CurodontTM Repair die X+GER-Technologie nutzt, die die natürlichen Prozesse nachahmt, um den Zahnschmelz zu regenerieren, dauert es mindestens 4 – 6 Monate, bis eine erkennbare Remineralisierung erreicht ist.
Wenn CurodontTM Repair den Zahnschmelz in Initialkariesläsionen regeneriert, lagern sich die neu gebildeten Hydroxylapatit-Kristalle fächerförmig an die Biomatrix an, dies unterscheidet sich von der prismatischen Struktur des natürlichen Schmelzes. Dies führt zu etwas anderen optischen Eigenschaften verglichen mit dem natürlichen Zahnschmelz. Deshalb ist es möglich, dass eine White-Spot-Läsion, die mit CurodontTM Repair behandelt wurde, deutlich verblasst, der weisse Fleck jedoch nicht vollständig verschwindet.
CurodontTM Repair dringt dank seiner niedrigen Viskosität nachweislich in die Tiefe von frühen Kariesläsionen ein und bewirkt dort die Remineralisierung der Schmelzstruktur. Von anderen bekannten Remineralisierungsmitteln wie Fluorid weiss man, dass sie eine eher oberflächliche Remineralisierung bewirken, die die Kariesläsion aufhält. Bei der Anwendung von Fluoridformulierungen in Kombination mit einer guten Mundhygiene wurde in ~35 % der Fälle eine Inaktivierung von frühen Kariesläsionen beobachtet, während diese Rate bei CurodontTM Repair über 80 % betrug.* Schmidlin et al. beobachteten, dass CurodontTM Repair die Härte des Zahnschmelzes in einer 8-mal grösseren Tiefe wiederherstellt als Fluoridlack.**
Nein. CurodontTM Repair kann in Verbindung mit anderen Remineralisierungsmitteln wie z. B. Fluoridlacken verwendet werden, um die Regeneration und Remineralisierung des Zahnschmelzes zu optimieren. Tatsächlich wurde bei der kombinierten Anwendung von CurodontTM Repair und Fluoridlack eine deutlichere Karies-Inaktivierung erzielt als mit Fluoridlack allein.* Alle zusätzlichen Behandlungen sollten jedoch grundsätzlich erst mindestens 5 Minuten nach der Anwendung von CurodontTM Repair erfolgen, und nicht davor.
Eine regelmässige Mundhygiene, einschliesslich zweimal tägliches Zähneputzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta, muss streng eingehalten werden. Darüber hinaus und insbesondere bei initialer Approximalkaries müssen die Zahnzwischenräume nach jeder Mahlzeit mit Zahnseide gereinigt werden. Eine gute Mundhygiene ist eine unerlässliche Voraussetzung für den Erfolg jeder Zahnbehandlung.
Die Harzinfiltration ist eine mikroinvasive Technologie, bei der die Poren und Mikroräume einer Initialkariesläsion mit einem niedrigviskosen, hydrophilen Harz (Tetraethylenglykoldimethacrylat, TEGDMA) infiltriert werden. Während die Harzinfiltration genau wie CurodontTM Repair die Behandlung von frühen, nicht kavitierten Kariesläsionen zum Ziel hat, ersetzt sie die verloren gegangenen Mineralien nicht wie CurodontTM Repair durch Hydroxylapatit, sondern durch ein körperfremdes Kunststoffmaterial. Da Hydroxylapatit der natürliche Hauptbestandteil der Zahnhartsubstanz ist, kann die gesteuerte Schmelzregeneration den natürlichen, gesunden Zustand des Zahns wieder herstellen. Hinzu kommt, dass die Anwendung von CurodontTM Repair keine spezielle Ausstattung erfordert und das gesamte Verfahren innerhalb von 10 – 15 Minuten durchgeführt werden kann.
Obgleich CurodontTM Repair schon nach einmaligem Auftragen die Remineralisierung der Läsion fördert, kann die Anwendung nach 3 – 6 Monaten wiederholt werden, wenn der Zahnarzt/die Zahnärztin feststellt, dass die Kariesläsion weiter aktiv ist.
In-vitro-Studien belegen, dass CurodontTM Repair nicht nur die Zahnschmelzregeneration fördert, sondern auch die weitere Demineralisierung des Schmelzes bremst. * Daher ist die regenerative Wirkung von CurodontTM Repair auf den Zahnschmelz nicht zeitlich begrenzt.

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